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Einhell TE-RO 1255 E im Test

(4.5 / 5 bei 115 Stimmen)
Hersteller
ModellnummerEINRTRO55
Leistung1200 Watt
Gewicht3000 g
Leerlaufdrehzahl11.000-30.000 U/min

Einhell TE-RO 1255 E Testbericht

Seit ihrer Gründung im Jahre 1964 in Landau an der Isar entwickelt und vertreibt die Firma Einhell Produkte für Heimwerker und Handwerker. Ihre Firmenphilosophie „Gut gemacht“ steht für eine hohe kontinuierliche Qualität der Werkzeuge sowie für kundenfreundliche und stabile Preispolitik. Und dies seit Bestehen der Firma.

Da die Landauer Firma für eine ausgezeichnete Verarbeitung der Oberfräsen weltweit bekannt ist, habe ich auch die Oberfräse TE-RO 1255 E von Einhell in die engere Wahl gezogen. Bei ihr handelt es sich um eine TÜV-geprüfte Oberfräse der gehobenen Mittelklasse der traditionsreichen Marke. Da ich gewillt bin, mein Werkzeugequipment mit einer Oberfräse zu erweitern, möchte ich TE-RO 1255 E testen, um zu sehen, ob sie meinen Wünschen entspricht und meinen Anforderungen gerecht wird.

Der nachfolgende Testbericht gibt nicht nur Informationen über die Einhell Oberfräse TE-RO 1255 E, sondern zeigt auch die Vorteile und Nachteile des Gerätes auf.

 

Funktions- und Lieferumfang

 

Schon zwei Tage nach der Bestellung der Oberfräse wurde diese durch DHL in einem stabilen Karton, der sie vor Stößen und Erschütterungen schützte, angeliefert. Das Paket war circa fünf Kilogramm schwer. Nach dem Öffnen der Verpackung erschien die rot-schwarz-graue Oberfräse in einem futuristischen Design. Bei den Abmaßen von Länge 28 x Breite 17,2 x Höhe 27,8 Zentimetern und einem Gewicht von gut vier Kilogramm handelt es sich um ein robustes Gerät.

Die Einhell TE-RO 1255 E ist mit einem 1200-Watt-Motor mit bis zu maximal 30.0000 Umdrehungen pro Minute ausgestattet. Somit sind anspruchsvolle Projekte durchführbar, auch ein kontinuierlicher Arbeitsfortschritt kann dadurch erreicht werden. Des Weiteren war im Lieferumfang enthalten:

  • je eine Spannzange sechs und acht Millimeter,
  • ein HM-Nutfräser 30 Millimeter Durchmesser,
  • ein Parallelanschlag,
  • ein Multifunktionsanschlag,
  • eine Zirkelspitze,
  • ein Staubsaugeradapter,
  • eine Kopierhülse,
  • ein Spanschild,
  • Werkzeug für Fräserwechsel und
  • eine Bedienungsanleitung.

Es war alles im Lieferumfang enthalten, was ich benötigte, um gleich mit dem Arbeiten anfangen zu können. Auf eine Führungsschiene musste ich aber verzichten. Sie lässt sich aber mit etwas Kreativität selbst herstellen. Eine Dachlatte tat es aber in meinem Test auch. Bevor ich die Oberfräse in Betrieb nahm, informierte ich mich erst einmal über die Bedienung und die Funktionen der einzelnen Teile durch Lesen der Bedienanleitung.

Die Verarbeitung der Einhell TE-RO 1255 E Oberfräse

Als die Einhell TE-RO 1255 E nach dem Auspacken vor mir stand, sah ich, dass es sich bei dieser Oberfräse um ein robustes und kompaktes Gerät handelt. Schon der erste Blick vermittelte den Eindruck, dass es sich bei der Einhell Oberfräse um ein hochwertiges Gerät handelt. Auch die ergonomisch geformten und mit Softgrip versehenen Griffe fielen gleich ins Auge. Die Ergonomie der Oberfräse lässt ein ermüdungsfreies Arbeiten und eine gute Handhabung zu. Das bestätigte sich auch im Test.Die Bedienelemente der Oberfräse sind so angeordnet, dass ein punktgenaues, intuitives und komfortables Arbeiten gegeben ist. Das Gerät weist weder Kanten noch Grate auf. Und die Kunststoffeinlage am Standfuß schützt das Werkzeug vor dem Verkratzen durch die Oberfräse. Damit die Führungssäulen vor Schmutz geschützt sind und eine lange Lebensdauer haben, sind diese mit einer aus Kunststoff bestehenden Schutzkleidung versehen.

Auch die im Lieferumfang enthaltenen Zubehörteile sind bei diversen Oberfräsen nicht selbstverständlich. Dank der stimmigen Farbgebung und des formschönen Designs erweist sich die hochwertige Oberfräse als ein Hingucker in jeder Werkstatt.

Vorteile und Nachteile

Die Oberfräse von Einhell TE-RO 1255 E hat einige Vorteile aufzuweisen. Diese sind:

  • ihre qualitativ hochwertige Verarbeitung,
  • ihre Leistungsstärke mit 1200 Watt,
  • der hohe Bedienkomfort,
  • der Revolveranschlag, das Spanschild und der Kabelclip,
  • die einfache Handhabung,
  • durch geringe Betriebslautstärke ein angenehmes leises Arbeiten und
  • das faire Preis-Leistungs-Verhältnis.

Es gibt aber auch Nachteile, die nicht unerwähnt bleiben sollen. Dabei handelt es sich um:

  • das Fehlen der Führungsschiene im Lieferumfang,
  • das bessere Ablesen der Feinjustierung,
  • eine präzisere Tiefeneinstellung und
  • die Lieferung des Produktes ohne Maschinenkoffer.

 

 

Handhabung

Trotz ihres Gewichtes büßt sie in der Handhabung nichts ein. Ich konnte sogar über einen längeren Zeitraum senkrecht Fräsen, ohne zu ermüden. Dafür sorgten die ergonomischen Handgriffe mit Softgrip. Ein Abrutschen, trotz meiner schweißigen Hände, wurde dadurch vermieden. Beim Arbeiten mit der Oberfräse sollten jedoch grundsätzlich beide Hände die Maschine halten.Natürlich stellt sich der 1200-Watt-Motor mit einer Drehzahl von 11.000 bis 30.000 Umdrehungen pro Minute, über den die Einhell Oberfräse verfügt, als leistungsstark dar. Ganz gleich, ob ich Holz von der Esche, Eiche, Buche oder dem Nussbaum bearbeitete, die Oberfräse TE-RO 1255 erledigte dies problemlos mit sehr guten Resultaten.

Bevor ich mit der Inbetriebnahme der Oberfräse begann, informierte ich mich erst über die einzelnen Bedienelemente und deren Funktionen. Dazu las ich die Bedienanleitung des Gerätes, die dem Lieferumfang beigelegt wurde, durch. Erst danach betätigte ich die Einschaltsperre und drückte den Ein-/Ausschalter, der sich neben dem rechten Griff befindet. Als ich den Ein-/Ausschalter los lies, schaltete die Fräse ab.

Für die Einstellung der Drehzahl je nach Holzart ist die Maschine mit einer Drehzahlregelelektronik ausgestattet. Über einem Drehzahlregulierungsschalter mit sechs unterschiedlichen Schalterpositionen kann die gewünschte Drehzahl eingestellt werden. Mit diesem konnte ich durch Drehen des Schalters in Plusrichtung die Drehzahl erhöhen. Und zwar je nach Material und Durchmesser des Fräsers von 11.000 bis 30.000 Umdrehungen pro Minute. Durch die Einstellung der Drehzahl hat der Benutzer die Möglichkeit, auf jedes Material und dessen Härte individuell zu reagieren. Das Resultat ist, wie mir der Test zeigte, eine präzise und saubere Fräsarbeit.

Es folgte die Einstellung des Revolverendanschlags. Die Frästiefeneinstellung ermöglichte mir die millimetergenaue Einstellung der Frästiefe bis zu 55 Millimeter. Der Tiefenanschlag muss sich über dem Endanschlag, der am niedrigsten eingestellt wurde, befinden. Ich senkte den Tiefenanschlag so weit ab, bis er den Endpunkt berührte. Nun konnte ich die Flügelschraube wieder festziehen und den Zeiger auf „null“ stellen. Nun noch die Flügelschraube lösen und den Tiefenanschlag bis zur gewünschten Frästiefe an der Skala nach oben schieben.

Erst jetzt nahm ich die Feinjustierung der Frästiefe vor. Gegen den Uhrzeiger gedreht, erreichte ich eine höhere Frästiefe, im Uhrzeigersinn gedreht, wird die Frästiefe niedriger. Sicherheitshalber habe ich vor dem eigentlichen Fräsvorgang eine Probefräsung an einem anderen Holzstück vorgenommen.

Soll ein Fräser einfach und schnell ausgewechselt werden, ist die integrierte Spindelarretierung mit Stellrad und Gasgebeschalter von Vorteil. Dadurch wird ein komplikationsloses Arbeiten ermöglicht. Das Einsetzen der Kopierhülse kann mit dem im Lieferumfang befindlichen Werkzeug schnell und problemlos vorgenommen werden.

Im Test stellte sich heraus, dass ein Parallelanschlag eine große Erleichterung ist, wenn parallel zum Werkstück gefräst werden soll. Natürlich fallen beim Fräsen Späne an, die teilweise auch die Sicht einschränken. Deshalb ist es von Vorteil, dass ein Staubsaugeradapter für den Anschluss eines Staubsaugers der Lieferung beilag. Dieser fängt die Späne auf und ein sauberes Fräsen ist gegeben. Bei kleineren Arbeiten sorgt ein Späneschild dafür, dass die Späne nicht Herumfliegen.

Mit dem Zubehör Multifunktionsanschlag, Kopierhülse und Zirkel können Möbel graviert und verziert sowie Nuten in Holz gearbeitet werden. Besonders überzeugt hat mich die Oberfräse beim Nutenfräsen. Hier waren exakte Schnitte zu verzeichnen. Durch das drei Meter lange Kabel ist die Maschine flexibel einsetzbar. Auch aufwendige Arbeiten lassen sich mit der Oberfräse Einhell TE-RO 1255 E ohne Probleme realisieren.

Besonderheiten und Sicherheitsmerkmale

Dass die Einhell TE-RO 1255 E mit einem 1200-Watt-Motor ausgestattet wurde, obwohl es sich bei ihr um eine kostengünstige Oberfräse handelt, ist eine ihrer technischen Besonderheiten. Und dass sie sehr leise und energieeffizient arbeitet, davon konnte ich mich während des Testens überzeugen.

Die Handfräse bietet die Möglichkeit, dank einer Drehzahl von 11.000 bis 30.000 Umdrehungen pro Minute, diverse Materialien zu bearbeiten. Eine Drehzahlregelelektronik ermöglicht die Nuancierung der Drehzahl je nach dem zu bearbeitenden Material.

Die Schnitttiefe ist schon vor dem Gebrauch über die justierbare Tiefeneinstellung einstellbar. Ich konnte sie aber im Test mithilfe der Tiefenfeineinstellung nachjustieren. Der Wechsel des Fräsers stellte sich durch die integrierte Spindelarretierung als einfach und sicher heraus.

Angenehm empfand ich, dass während des Fräsens die Fläche, die ich bearbeitete, nicht von Spänen verschmutzt wurde. Dafür sorgte ein transparentes Spanschutzschild. Die Möglichkeit, einen Industriestaubsauger an das Gerät über einen Adapter anzuschließen, besteht aber auch.

Für anspruchsvolle und exakte Fräsarbeiten standen mir ein Parallelanschlag und ein Multifunktionsanschlag zur Verfügung. Beide sind im Lieferumfang enthalten. Nach dem Beenden der Arbeiten wird das drei Meter lange Kabel über den Kabelclick sicher fixiert.

Da für Oberfräsen die Sicherheit elementar ist, hat die Firma Einhell neben der Spindelarretierung für den Werkzeugwechsel auch für die Möglichkeit der Absaugung der Späne und von Staub gesorgt. Ein entsprechender Adapter für den Anschluss eines Staubsaugers sowie ein zusätzliches Spanschild bieten Schutz vor herumfliegenden Spänen. Eine Schutzbrille sollte bei Fräsarbeiten jedoch immer getragen werden.

Außerdem müssen die Hände während des Einsatzes der Fräse an den ergonomisch geformten und mit Softgrip versehenen Griffen bleiben, da das Gerät über keine Feststelltaste verfügt. Dies ist bei allen guten Geräten so üblich.

Fazit

Obwohl es sich bei der Oberfräse Einhell TE-RO 1255 E um ein kostengünstigeres Modell handelt, konnte ich im Praxistest feststellen, dass diese Handfräse es hinsichtlich ihrer Leistung mit den Geräten des höheren Preissegments aufnehmen kann. Dass dies so ist, dafür sorgt ihr 1200-Watt-Motor. Auch an der präzisen Arbeitsweise ist dies zu bemerken.Für ein sicheres Halten der Fräse sorgen die ergonomisch geformten und mit Softgrip versehenen Griffe. Und der Revolveranschlag, der Kabelclip und das transparente Späneschild sowie der Adapter zur Staubabsaugung sind ebenfalls praktische Details, die hervorzuheben sind. Positiv zu erwähnen ist auch die stufenlos regelbare Drehzahlregulierung, mit der ich auf jedes Material individuell reagieren konnte. Überrascht war ich auch über das umfangreiche Zubehör, obwohl ich die Führungsschiene vermisste.

Alles in allem kann ich konstatieren: Die Oberfräse Einhell TE-RO 1255 E ist für Einsteiger, aber auch für den anspruchsvolleren Hobbyheimwerker geeignet. Bei dieser Handfräse stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie sollte in jeder Heimwerkerwerkstatt zu Hause sein. Sie ist auf jeden Fall weiter zu empfehlen.


Erfahrungsberichte

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